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19. August 2014, Spartipps

Geld sparen und nebenbei die Welt retten

Sparend die Welt retten Mit diesen Tipps sparen Sie Geld und gleichzeitig schonen Sie die Umwelt. Foto: iStock

Seit zwanzig Jahren wird der Klimawandel zu einem immer dominanteren Thema. Die Bevölkerung wird sensibilisiert, umweltbewusster zu sein. Jeder weiss, dass Fliegen viel CO2 produziert, dass man alle Geräte ausstecken sollte, dass man weniger Wasser brauchen sollte…. Hier sind aber drei Tipps, die Sie bestimmt noch nicht kennen.

Haben Sie sich auch schon darüber geärgert, dass der neue Mixer, Wasserkocher oder Gartenstuhl schon nach wenigen Monaten kaputt ist? Hinzu kommt, dass sich eine Reparatur nicht lohnt, da sie doppelt so teuer wie ein neuer Mixer ist. Dadurch wächst unser Müllberg ins Unendliche.

Do it Yourself: Das Repair-Café

Diese Zeiten sind jetzt vorbei. Ein Trend aus Holland hat nun auch in der Schweiz Fuss gefasst, die Repair-Cafés. Jeder Mann und Frau kann dort seine kaputten Geräte oder Möbel vorbeibringen und sie werden von Experten gratis repariert. Zudem werden Kurse angeboten, an welchen Sie lernen, Ihre Geräte eigenständig zu reparieren. Somit sparen Sie das Geld für einen neuen Mixer, lernen etwas und treffen neue Freunde im Café. Der Konsumentenschutz hat eine Seite mit allen Schweizer Repair-Cafés zusammengestellt: http://www.konsumentenschutz.ch/repaircafe/schweizer-repair-cafes/.

Batterien richtig entsorgen: Batte.re

Alle reparierten elektronischen Geräte brauchen Strom, der meistens aus der Steckdose kommt, trotzdem braucht es vielerorts noch Batterien. Beispielsweise in Spielsachen, Rauchmeldern oder Taschenlampen. Batterien enthalten aber viele gefährliche Giftstoffe wie Cadmium, Blei und Quecksilber. Ein Schweizer Jungunternehmen namens Batte.re hat sich das Ziel gesetzt den Batterieabfall in der Schweiz, in den nächsten fünf Jahren, um den Faktor 100 zu reduzieren. Ihr Service beinhaltet die Lieferung von durch Solarstrom aufgeladenen Akkus. Diese werden von einem Velokurier direkt an die Haustüre gebracht und die leeren Akkus gleichzeitig wieder mitgenommen. Der gesamte Spass kostet insgesamt einen Drittel weniger als handelsübliche Einwegbatterien. Somit werden die Umwelt und Ihr Portemonnaie geschont. ( battere.ch )

Kann man das noch essen?

Neben Elektrogeräten werden häufig Lebensmittel weggeworfen, obwohl sie noch geniessbar sind. Oft ist das Haltbarkeitsdatum daran schuld. Denn es gibt auch Lebensmittel wie Joghurts, Rohschinken, Konservendosen, Eier und viele andere Lebensmittel die man auch nach dem Haltbarkeitsdatum problemlos noch essen kann. Eine weitere Möglichkeit etwas gegen die Wegwerfkultur mit Lebensmittel zu unternehmen, ist foodsharing.com. Auf der Internet-Plattform bieten Privatpersonen und Händler die Möglichkeit, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten. Somit müssen die Lebensmittel vor den Ferien nicht in den Müll, sondern können jemandem eine Freude bereiten (http://ch.myfoodsharing.org/ ).

Natürlich sind dies nur kleine Veränderungen. Um seinen ökologischen Fussabdruck zu verkleinern, müssen noch viele weitere Massnahmen ergriffen werden. Wenn Sie Genaueres wissen wollen, wie Sie Ihren persönlichen ökologischen Fussabdruck weiter verkleinern können, sollten Sie einen individuellen Test auf der Seite des WWFs durchführen (http://www.wwf.ch/de/aktiv/besser_leben/footprint/ )

Autor: Ramona Bettler

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