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02. April 2015, Spartipps

Energie sparen: 5 Tipps für den Haushalt

Energie sparen Wer seine Wäsche draussen aufhängt, statt den Tumbler zu benutzen, kann jährlich Geld sparen. Foto: iStock

Durch falsches Heizen oder unbenutzte Geräte im Stand-by geht jährlich viel Storm und somit auch Geld verloren. Lesen Sie hier die wichtigsten Tipps, wie im Haushalt Energie gespart werden kann.

Eigentlich wissen wir es alle: wer Strom spart, spart auch Geld. Viele Tipps zum Energie sparen, sind altbekannt. Dennoch kann es nicht schaden, das eigene Verhalten zu überprüfen und Sparpotential auszunutzen.

Tipp 1: Waschen und Trocknen

Waschmaschine und Trockner gehören zu den grössten Stromfresser in einem Haushalt. Wenn Sie eines der Geräte neu kaufen, sollten Sie deshalb unbedingt auf das Energielabel achten und ein Gerät mit geringem Energieverbrauch wählen, auch wenn es in der Anschaffung etwas teurer ist (Effizienzklasse A oder noch besser A+ und A++).

Als Mieter können Sie das Gerät nicht ersetzten oder auswählen, es lässt sich beim Waschen dennoch Strom sparen: reduzieren Sie die Temperatur. 90 Grad sind praktisch unnötig, da auch bei 60 Grad die meisten Krankheitserreger sterben. Normal getragene Kleidung kann ohne Bedenken bei 30 bis 40 Grad gewaschen werden. Der Tumbler verbraucht sehr viel Energie. Deshalb sollten Sie, Ihre Wäsche wenn immer möglich an der frischen Luft aufhängen. Wenn Sie den Tumbler benutzen achten Sie darauf, dass die Wäsche vorher ordentlich geschleudert wurde.

Tipp 2: Strom sparen in der Küche

Kühlschrank und Gefriertruhe benötigen sehr viel Energie. Strom lässt sich einerseits mit effizienten Geräten sparen. Ausserdem ist es beim Kühlschrank nicht nötig, diesen auf die tiefste Temperatur einzustellen. Sechs bis sieben Grad sind in der Regel ausreichend. Lassen Sie Speisen immer zuerst auskühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen. Achten Sie ausserdem, dass die Geräte nicht vereist sind, denn dies frisst zusätzlich Strom.

Nutzen Sie beim Kochen die Restwärme der Herdplatte und des Backofens. Bei modernen Öfen ist es ausserdem nicht nötig, diese vorzuheizen. Beachten Sie ausserdem, dass bei jedem Öffnen des Backofens bis zu 20 Prozent der Wärme verlorengehen. Beim Kochen sollten Sie immer darauf achten, dass die Herdplatte nicht zu gross ist, denn dies verschwendet unnötig Energie.

Tipp 3: Lampen ersetzen und Lichter löschen

Laut «Energie Schweiz» entfallen etwa 12 Prozent des Stromverbrauchs auf die Beleuchtung. Um Energie und Geld zu sparen, können Sie alte Glühbirnen gegen neue Stromsparlampen oder LED-Lichter austauschen. Diese benötigen nur einen Bruchteil der Energie und sie sind mittlerweile auch in einer breiten Variation erhältlich.

Löschen Sie immer das Licht, wenn Sie einen Raum verlassen. Gerade im Winter ist die Versuchung gross, abends mehrere Lichter einzuschalten. Dies kostet jedoch unnötig Geld und Energie.

Tipp 4: Elektrogeräte sind Energiefresser

Dass Geräte im Stand-by-Betrieb viel Energie benötigen, ist bekannt. Schalten Sie deshalb alle Geräte immer ganz aus. Am einfachsten geht dies mit einem Netzstecker mit Power-Schalter. So können Sie mit einem Knopfdruck alle Energiefresser ausschalten. Immer grösser wird der Anteil von Computer, Laptops und Modems. Überprüfen Sie, welche Geräte Sie in der Nacht komplett vom Strom trennen können.

Netzstecker sollten bei Nichtgebrauch ebenfalls immer vom Strom getrennt werden. Denn auch wenn kein Gerät am Ladekabel hängt, wird Strom verbraucht.

Tipp 5: Heizen und Wasser

Viel Geld lässt sich sparen, wer im Winter die Raumtemperatur etwas drosselt. Eine Faustregel besagt, dass eine Reduktion um ein Grad etwa sechs Prozent der Heizkosten einspart. Achten Sie darauf, dass die Heizkörper nicht durch Möbel verstellt sind. Lassen Sie ausserdem Ihre Fenster nicht gekippt, besser kurz dafür ordentlich lüften. Halten Sie ausserdem die Türen von beheizten Räumen immer geschlossen, sodass sich die Wärme besser im Raum hält.

Wer duscht, benötigt bedeutend weniger Wasser als wer badet. Es lohnt sich ausserdem, wassersparende Duschköpfe mit einer Durchflussmenge von weniger als zehn Litern pro Minute zu montieren. Auch bei normalen Wasserhähnen kann ganz einfach ein Durchflussbegrenzer auf die Armatur geschraubt werden. Schalten Sie das Wasser während dem Zähneputzen oder einseifen ab und verzichten Sie auf das Geschirrspülen unter fliessendem Wasser.

Weitere Tipps zum Strom sparen

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie im Artikel «Energiespartipps» sowie unter Energieeffizienz.ch und Energieschweiz.ch.

Autor: Katharina Jochum

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