Qontis Personal Finanz Manager Logo
24. Januar 2015, Finanzielle Freiheit

Teil 9: Grosszügig sein

Selbstlose TatDer fünfte Grundsatz ist der Beste, denn er hat die Kraft, uns glücklich zu machen. Foto: iStock

Vor zweitausend Jahren verkündete ein Mann, dass Geben einen Menschen glücklicher macht als Nehmen. Heute bestätigt die Wissenschaft: Der Mensch ist offensichtlich so geschaffen, dass beim Geben Bereiche unseres Hirns aktiviert werden, welche normalerweise mit egoistischen Vergnügen wie Sex oder Essen in Verbindung gebracht werden.

Weil Geben nachweislich glücklich macht wären die Grundsätze im Umgang mit Geld unvollständig, wenn das uneigennützige Geben, fehlen würde.

Der fünfte Grundsatz im Umgang mit Geld lautet: Sei grosszügig!

Die fünf Grundsätze sind Orientierungshilfen. Sie unterstützen uns dabei, mit unserem Geld richtige Entscheidungen zu treffen. Richtig zu entscheiden im Hinblick darauf, in finanzieller Freiheit zu leben. Warum brauchen wir das Grosszügigsein für ein Leben in finanzieller Freiheit?

Erstens: Selbstloses Handeln macht wirklich glücklicher

Ich bin überzeugt, dass jeder von uns selber schon erlebt hat, was Jesus vor zweitausend Jahren sagte, und was Neurologen herausgefunden haben: Eine selbstlose Tat löst ein unbeschreiblich gutes Gefühl in uns aus. Hinter dem Gefühl steckt das Wissen, das Richtige zu tun. Und das fühlt sich so gut an, dass es schon fast wieder nicht selbstlos ist, selbstlos zu sein… aber ich will hier nicht philosophieren, sondern den Punkt rüberbringen, dass man es einfach selbst erlebt haben muss. 

Zweitens: Geben bedeutet, dass ich habe

Wer möchte ich sein? Derjenige, der die Hand ausstreckt und hofft, von anderen etwas zu bekommen? Oder derjenige, der anderen gibt? Ganz klar der Zweite. Nicht, um hochnäsig auf andere herabzuschauen, sondern, weil Geben bedeutet, dass ich habe und dass ich weggeben kann. Ein grosszügiger Mensch zu sein versetzt mich automatisch in den Stand eines wohlhabenden Menschen, egal wie viel oder wenig ich habe. Eine wohltätige Spende zu tätigen, dem Kollegen den Kaffee zu bezahlen, beim Trinkgeld aufzurunden, dem Surprise Verkäufer ein Magazin abzukaufen bestätigt mir, dass ich genug habe, dass es mir gut geht. Es macht mich dankbar. Und wenn sich Dankbarkeit in mir ausbreitet, dann macht das zufrieden. Und zufrieden zu sein finde ich eine erstrebenswerte Sache.

Drittens: Egoistische Menschen sind unattraktiv

Menschen, bei denen sich alles nur um sie selber dreht, die nie fragen, wie es dir geht, die immer nur drauf bedacht sind, sich selber zu bereichern, sind, ehrlich gesagt ein bisschen unattraktiv. Ich möchte nicht bekannt sein als ein Mensch, der nie genug hat, sondern als jemand, der sein Geld im Griff hat und genug davon hat, um sich den wirklich interessanten Dingen des Lebens zu widmen, zum Beispiel anderen Menschen. 
 

Wenn Du mehr über die wissenschaftlichen Aspekte von Geben und Glück erfahren möchtest, empfehle ich diesen Artikel von Nicholas D. KristofOur Basic Human Pleasures: Food, Sex and Giving, The New York Times, 16.10.2010. Die Aussage von Jesus steht in der Bibel in Apostelgeschichte, Kapitel 20,35.

 

Autor: Stefan Ochs

Stefan Ochs begleitet Menschen auf dem Weg in die finanzielle Freiheit und bietet dazu Kurse, E-Mail Lehrgänge und persönliche Beratung an. Den Weg in die finanzielle Freiheit musste er selber mühsam erlernen. Er ist verheiratet und hat zwei Teenager. Mehr auf: meingeldreicht.ch

Autor: Stefan Ochs

Schlagworte
  • Teil 9: Grosszügig sein
    0 von 5 Sternen von 0 Bewertungen0
Mehr über Finanzielle Freiheit
Qontis

Heinrichstrasse 269, 8005 Zürich, Schweiz

Swiss Sign