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20. Mai 2015, Finanzielle Freiheit

Teil 16: Nein!

Finanzielle Freiheit - Nein sagen«Nein» - ein Wort, das eine sehr positive Auswirkung haben kann.

Auf dem Weg zu finanzieller Freiheit ist «Nein!» ein Wort, das Du unbedingt kennen muss. Es verkürzt den Weg zum Ziel erheblich. Erstaunlich, dass ein negatives Wort wie «Nein!» eine solch positive Auswirkung haben kann.

Vielleicht geht es Dir auch so: Es fällt Dir nicht schwer, Nein zu anderen zu sagen, wenn sie etwas von Dir wollen (keine Zeit, kein Geld, nicht jetzt…). Wenn es hingegen um Dich geht, dann kommt so ein Nein viel schwerer über die Lippen, z.B. wenn Du sowieso gerade nicht so gut drauf bist und im Schaufenster ein tolles Schnäppchen siehst. Auf dem Weg zu finanzieller Freiheit hat «Nein!» nichts mit Ich-darf-mir-jetzt nie-mehr-etwas-gönnen-und-muss-immer-auf-alles-verzichten zu tun. Der Clou ist, herauszufinden, wo und wann «Nein» das richtige Wort für mich ist und mir dienlich ist, auch wenn ich im ersten Moment auf etwas verzichte, was ich jetzt sehr gern besitzen würde. Hier kommen vier positive Impulse für ein überzeugtes «Nein!» zu uns selber:

Erstens: Dinge sind nur kurze Zeit entzückend

Viele Dinge, die wir kaufen, haben keine nachhaltige Wirkung. Wir kaufen sie aus einem momentanen Gefühl heraus und sind entzückt über unsere Eroberung. Aber die Begeisterung ist in vielen Fällen bald verflogen. Das Ding ist nichts weiter als ein Ding, das ab jetzt in unserer Wohnung rumsteht oder rumliegt und zu nichts nütze ist.

Zweitens: Geld auszugeben macht mich niemals wohlhabender

Jedesmal, wenn ich etwas kaufe, fliesst Geld von mir weg. Jedesmal hingegen, wenn ich «Nein!» sage und nicht kaufe, dann bleibt Geld bei mir. Wenn ich mich unterwegs zu finanzieller Freiheit befinde, ist es unerlässlich, dass Geld bei mir bleibt und nicht weg fliesst. Es ist erstaunlich, was es mit meinem Wohlbefinden macht, wenn ich gegen Ende des Monats noch genug Geld auf dem Konto habe. 

Drittens: Nein vergrössert die Spanne zwischen Einnahmen und Ausgaben

Diese Spanne benötigen wir dringend. Am hilfreichsten ist es dabei, wenn sich die Ausgaben reduzieren (es ist ein Phänomen, aber mehr Einnahmen bewirken oft, dass auch die Ausgaben auf unerklärliche Weise steigen). Die Spanne bewirkt, dass wir mehr Spielraum bekommen, unserem Geld proaktiv sagen zu können, was es tun soll. Und genau das wollen wir erreichen. 

Viertens: Nein hilft uns, auf das fokussiert zu bleiben, was wir wirklich wollen

Unser Geld soll für mehr da sein, als lediglich uns durch den Monat zu bringen bis der nächste Lohn endlich kommt. Es soll uns ermöglichen, dass unsere Wünsche und Ziele irgendwann wahr werden (siehe hier). Ein praktisches Hilfsmittel ist, sich eine Wunschliste zu erstellen und die eigenen Ziele darauf zu formulieren. Sich diese Ziele vor Augen haben erinnert uns, was wir wirklich wollen und hilft, beim nächsten Kauf Nein zusagen, weil wir wissen, warum wir Nein sagen. Nämlich, damit wir unsere wirklich wichtigen Wünsche erfüllen können. 

 

Autor: Stefan Ochs


Stefan Ochs begleitet Menschen auf dem Weg in die finanzielle Freiheit und bietet dazu Kurse, E-Mail Lehrgänge und persönliche Beratung an. Den Weg in die finanzielle Freiheit musste er selber mühsam erlernen. Er ist verheiratet und hat zwei Teenager. Mehr auf: meingeldreicht.ch

Autor: Stefan Ochs

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