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09. November 2015, Banking

Mobile Payment anstatt Münzen, Noten und Kreditkarten

Mobile Payment Ob im Restaurant oder an der Kasse im Supermarkt: An immer mehr Orten kann man heute seine Rechnung via Smartphone begleichen. Foto: iStock

Die heutigen Möglichkeiten des Mobile Payment lassen Kreditkarten veraltet erscheinen. Wie uns Twint, Paymit und Co. den Geldtransfer erleichtern.

Erst gestern befreite die bargeldlose Bezahlung via Kreditkarte unsere Hosentaschen von schweren Münzen und zerknitterten Geldscheinen. Doch bereits heute ist die bargeldlose Bezahlung mit Kreditkarte wieder von gestern. Mobile Payment heisst das neue Zauberwort. Mit Bezahl-Apps wie Twint und Paymit können Geldtransfers unkompliziert via Mobiltelefon getätigt werden.

Mobile Payment: Die neue Bezahlmöglichkeit

Als Mobile Payment werden jede Bezahlvorgänge bezeichnet, bei denen zumindest die bezahlende Person auf eine mobile elektronische Technik zurückgreift, um den Zahlungsvorgang zu starten oder zu autorisieren. Das Mobile Payment mit Mobiltelefonen ist auch unter dem Begriff Handypayment bekannt. Die ersten Bestrebungen, Handys für das Mobile Payment einzusetzen begannen bereits Mitte 1990er Jahre.

Das Mobile Payment kann als Bezahlform verschiedenster Dienstleistungen verwendet werden von Busticket bis zum Benzintanken. Mit der SBB App SBB Mobile lassen sich schweizweite Einzeltickets auf dem Smartphone lösen. Als Ticket erhalten Sie unter anderem einen QR-Code, den der Schaffner mit einem Scanner kontrollieren kann.

Mobile Payment Möglichkeit am Handgelenk

Im Oktober 2015 lanciert der Schweizer Uhrenhersteller Swatch in China die „Swatch Bellamy“. Die Uhr basiert auf NFC-Technologie (Near Field Communication) und ermöglicht so das kontaktlose Bezahlen.

Mobile Payment: Twint

Im Juli 2014 gründete die PostFinance die Twint AG – mit dem Ziel das Mobile Payment in der Schweiz zu entwickeln. Rund ein Jahr später, im August 2015, wird die Bezahl-App Twint erstmals den Medien vorgestellt. Vom Veloshop bis Modegeschäft: In diesen Geschäften können Kunden bereits heute mit der Twint Bezahl-App ihre Rechnung begleichen. Bis Ende Jahr kann man auch an 3000 Coop-Kassen mit Twint bezahlen.

Mobile Payment: Paymit

Nutzer der neuen UBS-App Paymit können untereinander einfach und schnell Geld senden und empfangen. Die App ist auch für Kunden anderer Banken kostenlos erhältlich. Paymit ist zwar praktisch, bring jedoch auch viele Fragen mit sich: Wie lange dauert es, bis das Geld auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben ist? Kann ich via Paymit unbeschränkt hohe Geldbeträge transferieren? Was geschieht, wenn ich mein Smartphone verliere? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier.

Autor: klierow

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