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14. Januar 2014, Banking

Wichtige Tipps, wenn Sie die Bank wechseln wollen

Bank wechseln: Worauf Sie beim Bankwechsel achten sollten Bei der Suche nach einer neuen Bank sollten Sie einiges beachten. Tipps zum Bankwechsel. Foto: Laurence Rowe / iStock / Thinkstock

Es gibt vielfältige Gründe für einen Bankwechsel. Doch sollte es gut überlegt sein, ob es sich wirklich lohnt, die Bank zu wechseln, da es mit einigem Aufwand verbunden ist und nicht immer alleine bessere Konditionen ausschlaggebend sein sollten für den Bankwechsel.

Auch Bankkunden sind heute kritischer und wechselbereiter geworden. Das Internet ermöglicht einen transparenten Vergleich der Konditionen und gibt den Kunden die Möglichkeit zu prüfen, ob ein Bankwechsel lohnt.

Grundsätzlich kann jeder Kunde die Bank wechseln, wenn er bei einem anderen Institut bessere Konditionen erhält. Doch bevor Sie die Bank wechseln, sollten einige Punkte beachtet werden. Haben Sie etwa ein vertrauensvolles Verhältnis zu Ihrem bisherigen Bankberater aufgebaut, müssen Sie dieses erst wieder neu erarbeiten, wenn Sie zu einer anderen Bank gehen. Ein lange gewachsenes Vertrauensverhältnis kann aber unter Umständen wertvoller sein als ein Viertel Prozent mehr Zinsen.

Achtung vor Lockangeboten beim Bankwechsel

Überprüfen Sie zudem die Nachhaltigkeit der Angebote, wenn Sie die Bank wechseln wollen. Einige Institute locken Neukunden mit attraktiven Angeboten, die nach einer bestimmten Frist ungünstiger werden können.

Überlegen Sie auch, ob es sich wirklich lohnt, die gesamten Konten mit Girokonto zu verlegen. Sie müssen nicht immer komplett die Bank wechseln, wenn beispielsweise nur die Sparkonditionen bei einem anderen Institut günstiger sind. In diesem Falle können Sie einen Teil des Geldes bei der attraktiven Bank anlegen und den Rest bei der Hausbank belassen.

Haben Sie sich für einen Bankwechsel entschieden, sollten Sie bei dem neuen Institut um einen Beratungstermin bitten. Handelt es sich um eine Online-Bank, können Sie das Konto im Internet eröffnen oder sich per E-Mail mit der zuständigen Person in Verbindung setzen.

Checkliste für das Wechseln der Bank

Die meisten Institute händigen Ihren Neukunden Checklisten aus, die alle notwendigen Vorgehensweisen beschreiben, wenn Sie die Bank wechseln. Wichtig ist, dass Sie beim Bankwechsel alle Institutionen über die neue Kontoverbindung informieren. Dazu gehören der Arbeitgeber für die Lohnzahlungen, Versicherungen, alle Lastschrifteinreicher, eventuell der Vermieter, Behörden, Krankenkasse und Ähnliches. Sie müssen die Daueraufträge auf das neue Konto übertragen und neue Kreditkarten beantragen, soweit diese in Verbindung mit Ihrer bisherigen Bank standen.

Altes Konto nach dem Bankwechsel nicht gleich löschen

Wenn Sie die Bank wechseln, sollten Sie die Konten bei der alten Bank nicht sofort löschen. Es kann sonst zu Problemen kommen, wenn die Umstellung nicht schnell genug funktioniert. Eventuell werden dann Lastschriften nicht eingelöst oder Zahlungseingänge finden keinen Empfänger. Wenn Sie die Bank wechseln, müssen Sie auch an die angelegten Gelder denken. Ist ein Depotübertrag notwendig? Verfügen Sie über fest angelegte Spargelder wie Sparbriefe, die bis zum Ende der Laufzeit bei der bisherigen Bank verankert sind?

Übergangsphase beim Wechseln der Bank einberechnen

Wenn Sie die Bank wechseln,  sollten Sie bedenken, dass die neue  Bank unter Umständen erst dann eine EC- oder Geldkarte herausgibt, wenn das erste Gehalt eingegangen ist. Achten Sie darauf, dass Sie in dieser Übergangsphase zahlungsfähig sind.

Etwas kompliziert  wird es, wenn Sie die Bank wechseln und Kredite laufen haben. Kündigen Sie die Kredite erst dann, wenn die neue Bank eine Umschuldung genehmigt hat. Bei einer vorzeitigen Kündigung Ihrerseits und einer Ablehnung der neuen Bank müssen Sie unter Umständen die komplette Kreditsumme an Ihre bisherige Bank auf einmal zahlen.

Wichtige Punkte zum Bankwechsel im Überblick

  • Neues Konto eröffnen
  • Wichtige Institutionen über neue Kontoverbindung informieren
  • EC- und Kreditkarten neu beantragen
  • Daueraufträge ändern
  • Übergangsweise beide Konten (alt und neu) bestehen lassen
  • Alte Kontoverbindung schriftlich kündigen

Autor: Bianca Sellnow

Autor: Bianca Sellnow

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