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16. Juli 2015, Krankenkassen

Ihre Checkliste für die perfekte Kinderbrille

Kinderbrille Jedes dritte Kind trägt eine Brille. Bis zum 18. Lebensjahr bezahlt die Grundversicherung der Krankenkasse jährlich 180 chf an eine Brille. Foto: iStock

Eine Kinderbrille hilft, wenn die Augen der Kleinen Verstärkung brauchen. Darauf sollten Sie beim Kauf der Brille achten.

Über ein Drittel aller Kinder tragen eine Brille. Und das meist mit Stolz und Freude. Denn wer eine Brille trägt, ist bereits ein kleiner Erwachsener. Die häufigsten Sehstörungen bei Kindern sind Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder eine Hornhautverkrümmung. Schielen kann ein weiterer Grund zur Anschaffung einer Kinderbrille sein.

Wann brauchen die Kleinen eine Kinderbrille?

Unseren Sehsinn trainieren wir bereits vor dem Erreichen des ersten Lebensjahres. Da sich ein Versäumnis im Trainingsprozess nur innerhalb der ersten Lebensjahre aufholen lässt, sollten Sie die optische Entwicklung Ihres Kindes stets im Auge behalten. Kontaktieren Sie den Augenarzt lieber einmal mehr, wenn Sie etwas Auffälliges beobachten. Einer schnellen Reaktion und eventuell mit der Hilfe einer Kinderbrille können die meisten Fehlsichtigkeiten bis zum dritten oder vierten Lebensjahr langfristig behoben werden.

Kinderbrille: Wie finden Sie das passende Modell?

Ganz wichtig bei der Wahl einer Kinderbrille ist, dass sie bequem ist, dem Kind steht und dass die Brille dem Träger gut gefällt. Lassen Sie Ihr Kind seine Brille (soweit möglich) selbst aussuchen, das fördert seinen Besitzerstolz.

Kinderbrille: Kriterien für eine passende Brille

Gestell:
Das Gestell der Kinderbrille sollte keine Kanten, Ecken oder scharfe Stellen aufweisen. Weiter sollte das Gestell der Brille stabil gebaut sein.

Fassung:
Für die Fassung einer Kinderbrille werden häufig Metall-Legierungen und Kunststoff verwendet. Diese Materialien sind in der Regel gut verträglich. Sollte die Kinderbrille eine allergische Reaktion hervorrufen, muss das Material ausgewechselt werden. Da Kinder wegen ihrer geringen Körpergrösse oft nach oben blicken, sollte der obere Fassungsrand mindestens bis zu den Augenbrauen reichen.

Bügel:
Die Bügel die sich gut eignen für Kinderbrillen, finden wir auch an vielen Erwachsenenbrillen: Sport- oder Gespinstbügel. Diese Bügel sind weiche, geben einen guten Halt und reichen beinahe bis zum Ohrläppchen.

Steg:
Ein idealer Steg für Ihre Kinderbrille ist beispielsweise ein sogenannter Sattelsteg aus Kunssttoff. Dieser Steg hat eine grossflächige Auflage und verteilt das Gewicht der Brille dadurch regelmässig.

Scharniere:
Zum Schutz vor Verletzungen sind die Scharniere in der Fassung einer Kinderbrille häufig mit Kunststoffkappen bedeckt. Federscharniere sind für eine Kinderbrille nicht unbedingt ratsam, denn sie brechen leichter als robustere Scharniere.

Kinderbrille: Kosten, wieviel übernimmt die Kasse?

Sofern eine Brille vom Augenarzt auf Grund eines Sehtests verordnet wird, bezahlt die Grundversicherung der Krankenkasse bis zum 18. Lebensjahr jährlich 180 CHF an eine Brille. Zusatzversicherungen übernehmen in der Regel einen höheren Betrag. Im Fall von schwerwiegenden Sehstörungen und bei bestimmten Formen des Schielens übernimmt die Invalidenversicherung sämtliche Kosten, sofern eine langfristige Verbesserung der Sicht zu erwarten ist. Die Kosten für Kinderbrillen mit entspiegelten Gläsern oder Sonnenschutzgläser bezahlt die Krankenkasse im Normalfall nicht.

Autor: klierow

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