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27. Mai 2015, Familie & Ich

Eine Checkliste für plastische Chirurgie: Worauf Sie achten sollten

Checkliste plastische Chirurgie Ein Eingriff der plastischen Chirurgie will gut geplant sein. Informieren Sie sich frühzeitig über Ihre Kosten und seien Sie sorgfältig bei der Arztwahl. Foto: iStock

Wer einen Eingriff der plastischen Chirurgie plant, kann mit dieser Checkliste seine Gesundheit schützen, das Risiko klein halten und die Kosten in den Griff bekommen.

Von der Bruststraffung bis zur Faltenentfernung: Das Geschäft mit der plastischen Chirurgie boomt. 55 000 Menschen haben sich 2013 in der Schweiz laut Acredis für ihre Schönheit unters Messer gelegt – viermal so viele Frauen als Männer entschieden sich für einen plastischen Eingriff. Wem neben seiner Schönheit auch die Gesundheit am Herzen liegt, sollte sich im Voraus gut informieren. Die folgenden Checklisten für Eingriffe der plastischen Chirurgie helfen Ihnen, das Risiko zu minimieren und die Kosten unter Kontrolle zu halten.

Welche Eingriffe der plastischen Chirurgie übernimmt die Krankenkasse?

Ein Eingriff der plastischen Chirurgie wird nur dann von der Krankenkasse bezahlt, wenn er medizinisch begründet ist. Wenn also beispielsweise eine sehr voluminöse Oberweite starke Rückenschmerzen verursacht und so ein Risiko für die Gesundheit der Patientin darstellt. In einem solchen Fall kann der behandelnde Arzt ein Gesuch für eine Kostenübernahme an den Vertrauensarzt der Krankenkasse stellen. Dieser prüft die Umstände und entscheidet, ob die Kasse die Kosten für die Behandlung übernimmt. Fazit: Wird ein Eingriff der plastischen Chirurgie lediglich aus kosmetischen Gründen durchgeführt, übernimmt die Krankenkasse die Kosten in der Regel nicht.

Plastische Chirurgie: Kein Eingriff ohne Risiko

Vor dem Eingriff informiert Sie Ihr Spezialist für plastische Chirurgie über den Ablauf der Behandlung und allfällige Risiken. Das bestätigen Sie mit Ihrer Unterschrift auf dem Aufklärungs- und Einverständnisformular. Folgende Checkliste hilft Ihnen, zum optimalen Verlauf des Eingriffs beizutragen und Ihre Gesundheit schützen:

1. Unterziehen Sie sich vor der Behandlung einer körperlichen Untersuchung und einem Blutbild-Check.

2. Verzichten Sie idealerweise ganz auf Zigaretten und Alkohol mindestens eine Woche vor und zwei Wochen nach dem Eingriff. So können Sie Infektionen und Thrombosen vorbeugen.

3. Um einen übermässigen Blutverlust während der OP zu vermeiden, sollten Sie blutverdünnende Medikamente mindestens zehn Tage vor dem Eingriff absetzen.

4. Geben Sie Gesundheitsrisiken keine Chance und befolgen Sie die Anweisungen der Ärzte vor sowie nach der Behandlung.

5. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Spezialisten für plastische Chirurgie über die gängigen Folgeerscheinungen.

6. Informieren Sie sich, bei welchen gesundheitlichen Beschwerden Sie sofort einen Arzt aufsuchen sollten.

So finden Sie den passenden Chirurgen: Eine Checkliste

Spezialisten für plastische Chirurgie gibt es heute fast wie Sand am Meer. Doch eine gute Gesundheit ist unbezahlbar. Investieren Sie deshalb ein bisschen Zeit in die Suche nach einem erfahrenen, kompetenten Arzt – diese Checkliste hilft Ihnen dabei:

1. Kann mir mein Hausarzt oder jemand im Bekanntenkreis für den gewünschten Eingriff einen Spezialisten empfehlen?

2. Befindet sich die Arztpraxis in meiner Nähe?

3. Was sagt das Internet über den Spezialisten?

4. Hat der Spezialist einen Facharzttitel und eine fachspezifische Weiterbildung für plastische Chirurgie?

5. Ist der Arzt Mitglied eines Fachverbandes für plastische Chirurgie, wie beispielsweise der SGPRAC?

Ihre Checkliste für ein optimales Beratungsgespräch

Haben Sie Ihren Spezialisten für plastische Chirurgie gefunden, folgt als Nächstes ein Beratungsgespräch. Überlegen Sie sich gut, was Sie von Ihrem Chirurgen wissen möchten. Am besten erstellen Sie einen Fragenkatalog. Lassen Sie sich von unserer Checkliste inspirieren.

1. Erfüllt der Spezialist seine Aufklärungspflicht und informiert er über die verschiedenen Behandlungsschritte und die Risiken?

2. Wird der Spezialist die plastische Behandlung selbst durchführen?

3. Bringt der Arzt die erforderlichen fachlichen Qualitäten sowie Erfahrung mit dem gewünschten Eingriff mit?

4. Welche Leistungen (Voruntersuch, Klinikaufenthalt, Nachsorgetermine) beinhaltet der Kostenvoranschlag?

5. Wer übernimmt die Kosten einer allfälligen Nachkorrektur?

Die wichtigsten Infos zur plastischen Chirurgie:

Kosten:
Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für plastische Chirurgie nur wenn der Eingriff medizinisch notwendig ist.

Prävention:
Informieren Sie sich frühzeitig, wie Sie ihre Gesundheit vor und nach dem Eingriff schützen können.

Arztwahl:
Bei der Wahl Ihres Spezialisten sollten Sie Faktoren wie Berufsqualifikation und Operationserfahrung berücksichtigen.

Beratungsgespräch:
Bereiten Sie sich sorgfältig auf Ihr Beratungsgespräch vor, erstellen Sie einen Fragekatalog und machen Sie während dem Gespräch Notizen.

Autor: klierow

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  • Eine Checkliste für plastische Chirurgie: Worauf Sie achten sollten
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