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14. November 2013, Testbericht

Vitamine gegen Wintergrippe. Welche Saftpressen lohnen sich?

Saftpressen Vergleich: Welche bringt am meisten Vitamine? Wer sich im Winter fit halten will, kann durch frisch gepressten Saft seinen Vitaminhaushalt aufbessern. Aber welche Saftpresse ist dafür am besten? Foto: iStock / Thinkstock

Ein frisch gepresster Saft ist der ideale Fitnessdrink: Er enthält Vitamine, Nährstoffe und gesunde Enzyme in solch hoher Konzentration, die durch die simple Aufnahme fester Nahrung nicht möglich wäre. Durch das Mischen von Obst und Gemüse sind zudem viele kreative Geschmackskompositionen möglich, z.B. indem man Kohlrabi, Ingwer oder frische Kräuter zu verschiedenen Obstsorten hinzufügt. Wer seinen gesunden Saft am liebsten zu Hause herstellt, steht jedoch vor der Frage, welche Saftmaschine die richtige ist. Hier erhalten Sie informative Tipps für Ihren neuen Entsafter.

Es gibt drei Sorten an Entsaftern

Drei unterschiedliche Entsafter-Typen werden angeboten: Der manuelle Entsafter, die Saftzentrifuge und der Kalt-Press-Entsafter, der auch als Saftpresse bezeichnet wird. Die verschiedenen Entsafter sind nicht nur unterschiedlich teuer, sondern zeigen auch grosse Unterschiede in der Saftausbeute: Es gibt Entsafter, die bis zu doppelt soviel Saft aus Gemüse oder Obst herauspressen können wie andere.

1. Der manuelle Entsafter

Der manuelle Entsafter hat die Vorteile, dass er in der Anschaffung sehr günstig ist, einen qualitativ hochwertigen Saft herstellt und einfach zu bedienen, bzw. reinigen ist. Allerdings sollte man sich darüber bewusst sein, dass die Handsaftpresse ausschliesslich mit Muskelkraft betrieben wird und sich nicht für grössere Familien eignet, da das Entsaften für viele Personen einfach zu lange dauern würde. Zudem werden nur wenige Modelle angeboten, die neben Zitrusfrüchten wie z.B. Zitronen oder Orangen auch andere Obstsorten verarbeiten können.

2. Die Saftzentrifuge

Bei Saftzentrifugen der günstigen Kategorie wird das Obst erst durch eine Reibscheibe zerkleinert und der Saft anschliessend durch eine integrierte Zentrifuge aus dem Fruchtfleisch herausgeschleudert. Teure Zentrifugen-Entsafter arbeiten mit Presswalzen: Die Saftausbeute ist höher, der Saft wird schonender hergestellt. Presswalzengeräte sind jedoch etwas komplizierter zu säubern als Systeme mit Reibscheibe.

Beide Arten der Saftzentrifuge stellen schnell frischen Saft her und sind auch für grössere Familien ideal. Je nachdem wieviele Personen mit einem Vitaminstoss versorgt werden sollen, muss der Trester-, bzw. Saftbehälter gegebenenfalls zwischendurch entleert werden. Die Saftzentrifuge ist in der Anschaffung günstiger als eine Saftpresse, hat aber auch einige Nachteile: Sie ist geräuschintensiver als eine Saftpresse, es entsteht mehr Schaum auf dem Saft und die Früchte müssen vor dem Entsaften in handliche Stücke geschnitten werden. Ausserdem trennt sich der erhaltene Saft bei den meisten Modellen in einen klaren und trüben (fruchtfleischhaltigen) Saftanteil. Die Saftausbeute ist beim Zentrifugen-Entsafter grundsätzlich geringer als bei der Saftpresse.

Unser Tipp zur Saftzentrifuge

Achten Sie bei Ihrer neuen Saftzentrifuge auf eine hohe Umdrehungszahl und ein möglichst feines Sieb. Der entstandene Saft sollte unmittelbar nach dem Entsaften getrunken werden. Man kann ihn nicht gut aufheben.

Worauf sollte man bei der neuen Saftzentrifuge noch achten?

Ein leistungsstarker Motor bringt den Vorteil, dass er leiser arbeitet und nicht so schnell überlastet wird, z.B. bei harten Obst- und Gemüsesorten. Wer eine grosse Familie mit gesunden Vitaminen versorgen möchte, sollte ausserdem auf das Volumen des Trester- und Saftbehälters achten. Sind die Behälter gross genug, spart man sich das wiederholte Entleeren während des Entsaftens.

Bei der Reinigung fällt auf jeden Fall Arbeit an: Wer festgeklebte Früchtereste vermeiden möchte, sollte die Einzelteile der Saftzentrifuge unmittelbar nach jedem Gebrauch abspülen. Einige Modelle verfügen über abnehmbare Teile, die sogar spülmaschinenfest sind.

Wie teuer sind Saftzentrifugen? (Preisinformationsstand 08/2013)

Die Preisunterschiede bei den verschiedenen Saftzentrifugen sind enorm. Günstige Modelle erhält man bereits ab 50 Franken, für teure Geräte muss man rund 500 Franken bezahlen. Wer eine zuverlässige Saftzentrifuge haben möchte, sollte mindestens 140 Franken investieren.

3. Die Saftpresse (auch Kalt-Press-Entsafter genannt)

Die Saftpresse ist sozusagen der Ferrari unter den Entsaftergeräten: Die Saftqualität ist sehr hoch, die Saftausbeute ist höher als bei Saftzentrifugen, der Saft ist homogener (weniger Schaum auf dem Saft; der Saft trennt sich nicht auf in klaren und trüben Teil) und die Saftherstellung erfolgt bedeutend leiser. Zudem ist der Saft haltbar. Man muss ihn nicht unmittelbar nach der Herstellung trinken. Allerdings sind Saftpressen teurer als Saftzentrifugen, die Geräte sind schwerer und fast alle Modelle sind schwieriger in der Bedienung, bzw. Reinigung. Da die Saftpresse langsamer als die Saftzentrifuge arbeitet, ist sie vor allem für kleine bis mittelgrosse Familien geeignet.

Wie teuer ist eine Saftpresse? (Preisinformationsstand 08/2013)

Die Preise günstiger Saftpressen beginnen ab 100 Franken, es gibt aber auch sehr komfortable Modelle, die bis zu 550 Franken kosten. Für eine solide Saftpresse, z.B. für die Solis Saftpresse, sollte man mit circa 300 Franken rechnen.

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Autor: Bianca Sellnow

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  • Vitamine gegen Wintergrippe. Welche Saftpressen lohnen sich?
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