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16. Dezember 2013, Testbericht

Ratgeber Fieberthermometer

Thermometer Ein gutes Thermometer muss nicht unbedingt teuer sein. Foto: iStock

Gerade Schulkinder bekommen häufig Fieber in der kalten und nassen Jahreszeit. Hohes Fieber ab 39 Grad Celsius kann lebensgefährliche Folgen haben. Bei länger andauernden fiebrigen Infektionen ist im übrigen zu empfehlen, die einzelnen Messungen als Fieberkurve zu notieren. Ein zuverlässiges Fieberthermometer darf in der Hausapotheke also nicht fehlen. Doch welche Fiebermesser gibt es? Welches Thermometer arbeitet zuverlässig und lässt sich einfach handhaben?

Übersicht Fiebermesser

Seit April 2009 sind herkömmliche Quecksilberthermometer in der EU verboten. Moderne, völlig ungefährliche Fieberthermometer arbeiten schnell und exakt und sind bedienerfreundlich. Es gibt das

Infrarotfieberthermometer/Ohrthermometer

Dieses Thermometer misst die Temperatur im Ohr. Vorteil: Die Messung erfolgt sehr schnell, innerhalb nur weniger Sekunden. Allerdings empfiehlt Stiftung Warentest 12/2004, dass die Bedienungsanleitung bei Ohrthermometern exakt befolgt werden sollte, um ungenaue Messungen zu vermeiden. Auch sollte man bei beiden Ohren das Fieber messen und die beiden Werte miteinander vergleichen.

Digitales Kontaktthermometer

Dieses Thermometer misst die Temperatur entweder im Mund, Ohr oder After. Eine Messung unter der Achsel ist nicht zu empfehlen, die Werte sind zu ungenau. Vorteil: Das Kontaktthermometer eignet sich für sämtliche Patienten: Kinder, Erwachsene und auch ältere Menschen. Nachteil: Die Messung dauert zwischen 60 und 90 Sekunden. Ein Piepton ist zu hören, sobald eine konstante Temperatur erreicht wird und die Messung abgeschlossen ist. Die gemessene Temperatur kann nun im Display abgelesen werden. Komfortable Geräte zeigen an, wenn die Batterie schwach wird.

Unser Tipp:

Das digitale Thermometer ermittelt den genauesten Wert, wenn im After gemessen wird.

Schnullerthermometer

Stiftung Warentest 12/2004 rät davon ab, Schnullerthermometer zu verwenden. Da die Messdauer bis zu fünf Minuten beträgt, kommt es häufig zu Fehlmessungen.

Empfehlung von K-Tipp und Kassensturz 10/2009

Teure Thermometer sind nicht unbedingt besser als günstige. K-Tipp und Kassensturz überprüften insgesamt 14 Thermometer zwischen 5,50 Franken und 79,90 Franken. Neben der Messgenauigkeit wurde die Handhabung bewertet und wie robust die Fiebermesser sind. Fast alle Thermometer wurde mit «gut» bewertet. Den ersten Platz belegte das «Thermoval rapid flex, digital» von Hartmann für 15,90 Franken. Auf dem zweiten Platz landete das «Thermo Scan IRT 4520, infrarot» von Braun für 45,70 Franken. Das drittplazierte Thermometer von Braun, Modell «PRT 1000», kostet hingegen nur 6,50 Franken. Aber auch das günstigste Modell der überprüften Thermometer für nur 5,50 Franken erhielt das Gesamturteil gut: Das Digital-Fieberthermometer ist bei Migros erhältlich.

Auch K-Tipp und Kassensturz 18/2009 empfehlen: Befolgen Sie die Hinweise zur Anwendung des Thermometers genau, um Fehlmessungen zu vermeiden.

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