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04. November 2013, Testbericht

Der Wintercheck fürs Auto – damit Sie Ihr Fahrzeug nicht im Stich lässt

Auto im Schnee Schnee und Eis müssen nicht gleich das Aus für Ihr Auto bedeuten. Foto: iStock

Einige wenige Massnahmen an Ihrem Auto sorgen dafür, dass Sie auch bei Schnee und Eis keine unliebsamen Überraschungen erleben. Sparen Sie Geld und Zeit durch eine ausreichende Vorsorge! Testbeste.ch, das Schweizer Testbericht-Portal, hat für Sie die wichtigsten Tipps für die kalte Jahreszeit zusammengestellt:

Check von Beleuchtung, Autobatterie, Ölstand und Bremsen

In der dunklen Jahreszeit spielt die einwandfreie Beleuchtung an Ihrem Fahrzeug eine entscheidende Rolle. Überprüfen Sie rechtzeitig, ob die Beleuchtung an Ihrem Auto intakt ist. Funktionieren alle Leuchten? Ist die Einstellung der Scheinwerfer korrekt? Lassen Sie auch Ihre Autobatterie kontrollieren: Die Werkstatt kann in nur wenigen Minuten testen, ob der Säurestand und die Akkuspannung ausreicht.

Der häufigste Grund eines Anrufs beim Pannendienst liegt darin, dass die Autobatterie defekt ist und das Auto nicht anspringt! Ein kurzer Check des Ölstands ist in Sekundenschnelle erledigt. Sollte der letzte Ölwechsel bereits geraume Zeit her sein, ist zu überlegen, ob nicht ein Ölwechsel sinnvoll ist. Funktionierende Bremsen sind im Winter besonders wichtig. Investieren Sie in Ihre Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer und lassen Sie Bremsbeläge, - scheiben und –flüssigkeit im Fachbetrieb durchchecken.

Einfache Vorsorgemassnahmen für mehr Sicherheit im Winter

Auch einfache Dinge sorgen für mehr Sicherheit im Winter: Reinigen Sie die Innenscheiben Ihres Autos, damit diese sauber und ohne Schlieren sind (mit einfachem Haushaltsglasreiniger genügt!). Dadurch beschlagen die Scheiben nicht so leicht und Sie kommen problemlos durch die kalte Jahreszeit. Überprüfen Sie die Funktionalität der Scheibenwischer. Gegebenenfalls sollten diese – falls die Gummilippen stark beschädigt sind – ausgewechselt werden.

Festgefrorene Autotüren und –schlösser sind ein grosses Ärgernis: Behandeln Sie die Türdichtungen mit Pflegestiften, die Sie im Autofachhandel erhalten. Verwenden Sie Schlossöl oder Graphit fürs Autoschloss, damit dieses gängig bleibt und Sie nicht plötzlich vor verschlossener Tür stehen. Ein Enteisungsspray für alle Fälle ist zu empfehlen. Denken Sie nur daran, dass Sie den Enteiser ausserhalb des Autos griffbereit haben.

Frostschutzmittel zum Schutz des Motors

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann es schnell zu Rissen in Leitungen oder im Kühlsystem kommen. Kontrollieren Sie daher rechtzeitig, ob der Frostschutz im Kühlaggregat ausreichend ist. Mit einem Prüfgerät an der Tankstelle oder Werkstatt kann dies schnell und einfach überprüft werden. Optimaler Schutz: mindestens – 25 Grad Celsius. Denken Sie auch an Ihre Scheibenwischanlage. Spezielle Winter-Scheibenreiniger sorgen auch im Winter für klare Sicht und stressfreie Fahrt!

Schützen Sie die Karosserie Ihres Autos

Im Streusalz enthaltene Stoffe können den Lack Ihres Fahrzeugs angreifen. Gönnen Sie Ihrem Auto eine Komplettwäsche mit anschliessender Hartwachs-Behandlung, um die Karosserie zu schützen. Auch der Unterboden des Autos sollte mit einer Schicht Hartwachs behandelt werden. Kleine Steinschlagschäden, die im Autolack vorhanden sind, können in Laufe des Winters rosten. Lassen Sie diese, am besten bereits im Herbst, in einer Fachwerkstatt ausbessern.

Welche Winterausrüstung für das Auto ist sinnvoll?

Folgende Winterausrüstung sollte man während des Winters im Auto dabei haben, um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein:

  • Eiskratzer, um für eine klare Sicht zu sorgen
  • Enteisungsspray (eingefrorenes Türschloss); am besten in der Jackentasche!
  • Handfeger, um das Auto von Schnee zu befreien
  • Anti-Beschlagtücher für die Innenseiten der Scheiben
  • Taschenlampe, um auch etwas bei diesigen Verhältnissen zu sehen
  • Frostschutzplane für Windschutz-/Heckscheibe erspart das Eiskratzen
  • Wolldecke und Handschuhe, um auch für einen unvorhergesehenen Stau gewappnet zu sein
  • Starterkabel, um nicht die Pannenhilfe rufen zu müssen
  • ggf. Schneeketten und ein Klappspaten/Schaufel (für schneereiche Verhältnisse)

Winterpneus – worauf muss ich achten?

Winterpneus haben eine viel weichere Gummimischung als Sommerpneus, die sich bei kalten Aussentemperaturen verhärten und dadurch nur einen schlechten Grip auf vereister Fahrbahn bieten. Wer Wert auf eine sichere Fahrweise und kurze Bremswege legt, sollte von “O” bis “O” (von Oktober bis einschliesslich Ostern) auf eine geeignete Winterbereifung zurückgreifen.

Auf diese Weise sorgt man für ein wintertaugliches Fahrzeug und vermeidet auch Geldstrafen, bzw. im Fall eines Unfalls eine Mithaftung wegen schlechter Bereifung. Die Mindestprofiltiefe sollte bei einem Winterreifen bei ca. 4 mm liegen; die Pneus sollten – ja nach Häufigkeit der Nutzung – nach ca. 4 bis 6 Jahren erneuert werden.

  • Der Wintercheck fürs Auto – damit Sie Ihr Fahrzeug nicht im Stich lässt
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