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24. Juni 2013, Social Investment

Wie finde ich eine gute nachhaltige Geldanlage?

Nachhaltige Geldanlage: Wo kann ich überall investieren? Grüne Fonds erfreuen sich grosser Beliebtheit. Foto: iStockphoto

Wer in eine nachhaltige Geldanlage investieren will, hat heute vielfältige Möglichkeiten. Banken, Fondsanbieter und Beteiligungsgesellschaften bieten Anlegern ein breites Spektrum an nachhaltigen Investments.

Gerade im Bereich der Fonds gibt es viele Möglichkeiten eine nachhaltige Geldanlage zu finden. Grüne Fonds, nachhaltige Aktienfonds oder Grüne Mischfonds; das Angebot ist riesig.

Aktienfonds: Viele Angebote für nachhaltige Geldanlagen

Swisscanto (www.swisscanto.ch) beispielsweise ist ein führender Schweizer Asset Manager und Fondsanbieter, der als einer der Vorreiter bei nachhaltigen Anlagen gilt. Swisscanto ist Investmentspezialist der Schweizer Kantonalbanken und hat bereits 1998 den ersten nachhaltigen Aktienfonds aufgelegt. Wer eine nachhaltige Geldanlage sucht, findet dort viele Fondsangebote, die regelmässig ausgezeichnet wurden. So erhielten die Fonds Swisscanto (CH) Equity Fund Green Invest und Swisscanto (LU) Fund Climate Invest vom Nachhaltigkeitsbeirat der Bank Coop das Prädikat „Nachhaltigkeit kontrolliert“.

Auch die  Bank Coop (www.bankcoop.ch) bietet ihren Kunden ein reichhaltiges Angebot an Nachhaltigkeitsfonds zu unterschiedlichen Risikoklassifizierungen.

Die Alternative Bank der Schweiz (www.abs.ch) bietet unter anderem die Möglichkeit in Mikrokreditfonds zu investieren. Damit werden Kleinfirmen in ärmeren Ländern unterstützt.

Auch Aktienfonds, die nur in Unternehmen investieren, die nach nachhaltigen Kriterien agieren, werden auf dem Markt angeboten. Die Raiffeisen (www.raiffeisen.ch) hat die Aktienfonds „Raiffeisen Fonds – Clean Technology“ und „Raiffeisen Fonds – Future Resources“, die die Herausforderungen des globalen Wandels aufgreifen. Die Aktien werden nach Kriterien wie saubere Technologie und effektives Ressourcenmanagement ausgesucht. Auch nachhaltig strukturierte Produkte, die sich auf Themen wie Klimaschutz und Wasser fokussiert haben, sind dort erhältlich.

Weitere Banken für eine nachhaltige Geldanlage

Gerade bei Nachhaltigkeitsbanken gibt es weitere vielfältige Möglichkeiten einer nachhaltigen Geldanlage. Die Freie Gemeinschaftsbank (www.gemeinschaftsbank.ch) bietet Basis und Sparkonten, sowie Jahres-, Festgelder und Akanthus 2 Vorsorgekonten. Ebenso die Alternative Bank Schweiz hat vielfältige über Aktienfonds hinausgehende Anlagemöglichkeiten im Programm. Wer beispielsweise über Förder-Kassenobligationen in eine nachhaltige Geldanlage investieren will, kann dabei bestimmen, für welchen Zweck die ABS das Geld verwendet. Es können damit Förderbereiche in den Segmenten Bildung, Kultur, Biologische Landwirtschaft, Erneuerbare Energien, Gesundheit, Wohnen, Ökkologie und Soziales unterstützt werden.

Kassenobligationen der ABS werden ausschliesslich für ökologische, soziale und kulturelle Zwecke verwendet. Die Anlagesumme beträgt einen durch CHF 1'000.- teilbaren Betrag und die Laufzeit ist zwischen fünf und acht Jahren.

Nachhaltige Geldanlage bei Altersvorsorge

Der AHV-Ausgleichsfonds unterstützt die Nachhaltigkeit. Etwa fünf Milliarden werden für nachhaltige Zwecke angelegt. Manche Pensionskassen richten sich bei der Anlage ihrer Gelder nach den Aspekten der Nachhaltigkeit. Wahlmöglichkeiten haben Einzahler jedoch nur bei der dritten Säule. Hier gibt es die Möglichkeit einer nachhaltigen Geldanlage wiederum unter anderem bei Swisscanto.

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie in eine nachhaltige Geldanlage investieren können. Erkundigen Sie sich bei den Anbietern und wählen Sie die Anlageform, die Ihren Wünschen entspricht. Bedenken Sie dabei, welche der klassischen Anlagekriterien Ihnen am wichtigsten ist: Hohe Liquidität, Sicherheit oder Rentabilität.

Direkt investieren in eine nachhaltige Geldanlage

Investiert werden kann natürlich auch direkt in Aktien alternativer Energien oder anderer Unternehmen, die als nachhaltig gelten. Wer direkt in nachhaltige Projekte investieren will kann dies beispielsweise über die wohltätige Organisation Kiva, mit Sitz in den USA tun. Auf der deutschsprachigen Webseite www.kiva-deutschland.org stellen sich Kleinunternehmer aus ärmeren Ländern vor, die mit Hilfe eines Mikrokredits eine berufliche Existenz aufbauen wollen. Sie können sich eine/n der/die Unternehmer/innen aussuchen und einen Mindestbetrag von 25 US Dollar überweisen. Diese Summe wird komplett dem Begünstigten zur Verfügung gestellt. Wenn das Geschäft des Unternehmers erfolgreich wird, erhalten Sie Ihren Betrag zurück.

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