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13. Oktober 2015, Familie & Ich

Digital Detox: Ich bin dann mal offline

Digital Detox Wer sich regelmässig Auszeiten von unserer digitalisierten Welt gönnt, reduziert Stress und ist so langfristig leistungsfähiger. Foto: iStock

Wer die Nase voll hat von Tweets, Facebook Posts und What’s App Nachrichten, braucht einen Digital Detox.

Wenn das Smartphone durch das ständige Erhalten neuer Tweets so laut bimmelt und klingelt, dass wir die Vögel nicht mehr zwitschern hören, dann ist es Zeit für eine Auszeit. Digital Detox heisst der neue Offline-Trend der uns regelmässig von der der Überreizung des digitalen Dauerstroms befreien soll. Die Zahl von Menschen mit Online-Sucht ist steigend. Das Masshalten beim Gebrauch der digitalen Medien ist in der heutigen Zeit mehr als empfehlenswert.

Digital Detox: Die Entschlackungskur im digitalen Alltag

Weshalb der Trend zu digitalen Auszeiten – Digital Detox –  lässt sich einfach erklären: Ein Grossteil unserer privaten und geschäftlichen Kommunikation läuft über digitale Medien. Das eröffnet uns nicht nur zahlreiche neue Möglichkeiten, sondern kann auch schnell einmal zu einer Überdosis an digitaler Dauerkommunikation führen. Deshalb sollten wir unsere digitalen Geräte immer wieder ausschalten und unser Leben im Offline-Modus geniessen.

Ein Digital Detox ist ganz einfach. Wer sich einen Digital Detox gönnen will, schaltet sämtliche digitale Medien (Tablet, Smartphone, Computer usw.) für eine gewisse Zeitspanne aus und entzieht sich so bewusst der stetigen Erreichbarkeit und Vernetzung. Der Hauptgewinn eines Digital Detox besteht in der Stressreduktion. Während des Digital Detox können wir zur Ruhe kommen und uns auf eine Sache konzentrieren, ohne ständig unterbrochen zu werden. Weiter erlaubt uns eine digitale Pause, dem zügigen Tempo der digitalen Welt zu entkommen und in unserem eigenen Tempo zu agieren. Mit einem Digital Detox können wir unsere Energieressourcen also optimal auffüllen. Deshalb sollten sich insbesondere Menschen, die hohem Druck und hohen Tempi ausgesetzt sind, regelmässige Auszeiten in der Offline-Welt einplanen.

Digital Detox leicht gemacht dank App

Die App My Time soll uns den Digital Detox erleichtern. Mit My Time kann man selektiv einzelne oder mehrere Dienste und Apps temporär blockieren.

Digital Detox: Ein Muss im Zeitalter der Online-Sucht

Die Digitalisierung unserer Kommunikation verdrängt nicht nur die herkömmliche Offline-Verständigung, sondern lässt auch die Zahl der Menschen mit Online-Sucht steigen. Von einer Online-Sucht spricht man dann, wenn sich der Lebensmittelpunkt eines Menschen von der realen Welt in die virtuelle Welt verschoben hat. Das Zentrum für Verhaltenssucht in Zürich schreibt die Folgen einer Online-Sucht so:

Digital Detox: Angebote für digitale Pausen

Wer unter Online-Sucht leidet oder aus geschäftlichen Gründen dringend einen Digital Detox benötigt, findet verschiedene Angebote. Die Universität Basel beispielsweise bietet Menschen mit Internetsucht ambulante Behandlungen. Weiter können sich Betroffene mit Online-Sucht oder übermässigem Internetkonsum beim Zentrum für Verhaltenssucht in Zürich melden.

Online-Sucht: Testen Sie eigenes Online-Verhalten

Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich stellen hier einen Selbsttest zum Online-Konsum zur Verfügung.

Autor: klierow

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